Windows 10 Upgrade über CSP

Immer wieder kommt die Frage auf, wie kann mein Kunde seine bestehenden Geräte, die mit einer OEM Lizenz von Windows 7 Pro/Ultimate, Windows 8 Pro oder Windows 8.1 Pro lizenziert sind, kostengünstig und korrekt auf Windows 10 Pro oder Windows 10 E3/E5 aktualisieren.

Dazu nehme ich die Frage eines unserer Abonnenten auf.

Informationen zu unserem skilllocation Abonnement Professional finden Sie hier https://www.skilllocation.com/abonnement-professional/

Fragestellung:

Einer unserer Kunden möchte seine Windows 7 Pro Systeme auf Windows 10 Enterprise (CSP) upgraden.

Die Lizenzen bezieht der Kunde über uns als CSP.

Kannst Du uns mitteilen, welche Schritte der Kunde mit uns machen muss, um dieses Upgrade durchzuführen?

  • Muss der Kunde erst von Windows 7 Pro auf Windows 10 Pro upgraden, bevor er auf Enterprise wechseln kann?
  • Wie wird aus dem „Pro“ ein „Enterprise“ (muss man einen Lizenz-Key einspielen) oder reicht eine Anmeldung mit einem lizenzierten Office 365 Benutzer?
  • Gibt es ein spezielles Image für den Kunden?

Antworten:

Schritt 1:

Der Kunde erwirbt die Windows 10 E3/E5 Upgradelizenzen über CSP und weist die Lizenzen den Nutzern zu.

Schritt 2:

Der Kunde besucht die Microsoft Website https://www.microsoft.com/en-us/software-download/windows10 und hat die Möglichkeit entweder die lokale Maschine, von der er die Website besucht, zu aktualisieren oder sich das Media Creation Tool herunterzuladen.

Es gibt kein spezielles Image für den Kunden, der seine Lizenzen über CSP bezogen hat. Er nimmt das von Microsoft bereitgestellte MediaCreationTool in der aktuellen Version und erstellt daraus die ISO-Datei oder einen bootfähigen USB-Datenträger.

Schritt 3:

Der Kunde aktualisiert das mit einer berechtigten Windows Lizenz lizenzierte Gerät auf Windows 10 Pro.

Schritt 4:

Der mit einer über CSP erworbenen Windows 10 E3/E5 Upgradelizenz lizenzierte Nutzer meldet sich an seinem Gerät an. Das Gerät muss im Azure AD sichtbar sein. Entweder über eine hybride Bereitstellung mittels AAD-Connect oder über einen Azure AD Join. Nun wird diesem Gerät eine Windows 10 E3 oder eine Windows 10 E5 Lizenz zugewiesen, je nachdem welche Lizenz erworben und dem Nutzer zugewiesen wurde. Der Produktschlüssel wird ausgetauscht und die Enterprise Funktionalitäten werden aktiviert.

Wird dem Nutzer die Lizenz entzogen, wird nach einer Karenzzeit von 90 Tagen aus Windows 10 Enterprise wieder ein Windows 10 Pro, indem bei dem Gerät wiederum der Produktschlüssel getauscht wird und die Enterprise Funktionalitäten deaktiviert werden. Das geschieht im Hintergrund ohne, dass der Nutzer oder ein Administrator eingreifen müssen. Das Gerät ist nun mit einer Lizenz von Windows 10 Pro mit dauerhaftem Nutzungsrecht lizenziert.

Achtung: Bei einem CSP-Vertrag gibt es kein Re-Imaging Recht. Dieses Recht ist nur in den Volumenlizenzverträgen enthalten. Der Kunde muss also für jeden Nutzer zumindest für einen Monat die Windows 10 E3/E5 über CSP buchen.
Die Lizenzbedingungen für Windows 10 sind in den Product Terms schriftlich dokumentiert, dieses Dokument beinhaltet also die für den Kunden relevante Regelung:

https://www.microsoft.com/en-us/Licensing/product-licensing/products

Anzumerken ist hier das Windows 10 in CSP Pro User lizenziert wird und nicht pro Gerät und jeder User mindestens eine Hauptgerät benötigt

In den Product Terms ist für das Upgrade Abschnitt 3.6 und zur Zuweisung Abschnitt 2.1 in dem Kapitel zu Windows Desktop OS vor allem relevant (Stand 06 2019):

2.1 Zuweisung von Lizenzen

2.1.1 Berechtigung zur Zuweisung von Pro-Nutzer-Lizenzen (außer Virtual Desktop Access)

Der Lizenzierte Nutzer muss der Hauptnutzer von mindestens einem Gerät sein, das mit einem Qualifizierenden OS lizenziert ist. Dieses eine Gerät muss außerdem das Hauptarbeitsgerät des Hauptnutzers sein.

3.6 Windows 10 Upgrade-Vorteil

Die folgenden Nutzer-ALs umfassen einen Windows 10 Upgrade-Vorteil (nur Versionsupgrade, Edition bleibt gleich) für mit Windows 7, 8, 8.1 lizenzierte Geräte: 

  • Windows 10 Enterprise/Education (alle)
  • Microsoft 365 (alle)

Für die Lizenzdokumentation sollte der Kunde natürlich auch belegen können das er die notwendigen Lizenzen für ein Upgrade besitzt, bzw. besessen hat. Eine Zuweisung im AzureAD ergibt sich aus meiner Sicht nicht zwingend aus den Product Terms, wäre aber vielleicht hilfreich, um davon dann z.B. einen Export oder Screenshot zu machen um die Zuordnung an die User, die dann ein Upgrade auf den Geräten durchgeführt haben, zu belegen.

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skilllocation GmbH – Office 365 Testabos

Office 365 Business

Diese Einladung zum Testen schließt Folgendes ein:

– 25 Benutzerlizenzen für Office 365 Business – Testversion

– Delegierte Administration

https://portal.office.com/partner/partnersignup.aspx?type=Trial&id=67c54e6c-b943-4fdf-b337-a0560a512cf0&msppid=2627268

Office 365 Business Premium

Diese Einladung zum Testen schließt Folgendes ein:

– 25 Benutzerlizenzen für Office 365 Business Premium – Testversion

– Delegierte Administration

https://portal.office.com/partner/partnersignup.aspx?type=Trial&id=6fc59fc2-b5ad-4f18-91eb-62a33ca13c6a&msppid=2627268

Office 365 Enterprise E3

Diese Einladung zum Testen schließt Folgendes ein:

– 25 Benutzerlizenzen für Office 365 Enterprise E3 – Testversion

– Delegierte Administration

https://portal.office.com/partner/partnersignup.aspx?type=Trial&id=2bc5e1d1-3c9f-4c76-a04e-dbee769410af&msppid=2627268

Visio Pro für Office 365

Diese Einladung zum Testen schließt Folgendes ein:

– 5 Benutzerlizenzen für Visio Pro für Office 365

– Delegierte Administration

https://portal.office.com/partner/partnersignup.aspx?type=Trial&id=5db4b343-0060-43f9-a7cf-3dbc01acead9&msppid=2627268

Office 365 ProPlus

Diese Einladung zum Testen schließt Folgendes ein:

– 25 Benutzerlizenzen für Office 365 ProPlus – Testversion

– Delegierte Administration

https://portal.office.com/partner/partnersignup.aspx?type=Trial&id=59cb92cc-52d3-4048-a3f3-ea82019a15a7&msppid=2627268

OneDrive for Business mit Office Online

Diese Einladung zum Testen schließt Folgendes ein:

– 25 Benutzerlizenzen für OneDrive for Business mit Office Online – Testversion

– Delegierte Administration

https://portal.office.com/partner/partnersignup.aspx?type=Trial&id=3aca549f-8515-48b8-a325-04d6d0419af5&msppid=2627268

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Windows Client-OS in virtualisierten Umgebungen (VDI)

Zuerst etwas Grundsätzliches.

Der Zugriff auf virtualisierte Clientbetriebssysteme von Microsoft, die auf einem Server ausgeführt werden, werden pro zugreifendem Gerät lizenziert. Lizenziert wird also das zugreifende Gerät, nicht der Server.

Für den Zugriff, muss das lizenzierte Gerät mit aktiver SA für Windows ausgestattet sein.

Nun gibt es 2 Möglichkeiten.

  1. Das zugreifende Gerät verfügt über ein qualifiziertes Betriebssystem laut aktueller Produktliste. Dann kann der Kunde dafür eine Windows Enterprise Upgrade mit SA Lizenz erwerben. Der Kunde hat damit das Recht, Windows Enterprise lokal in einer physischen Betriebssystemumgebung auszuführen und zusätzlich noch bis zu 4 virtualisierte Clientbetriebssysteme auf dem lizenzierten Gerät (lokal) auszuführen. Zusätzlich hat der Kunde das Recht vom lizenzierten Gerät auf bis zu 4 virtualisierte Clientbetriebssysteme zuzugreifen, die auf den Servern des Kunden ausgeführt werden. (VDA)
  2. Das zugreifende Gerät verfügt über kein qualifiziertes Betriebssystem laut aktueller Produktliste. (Thin Client, Tablet, Rechner ohne OS etc.). Dann kann der Kunde dafür eine Windows VDA Lizenz erwerben. Der Kunde hat damit das Recht vom lizenzierten Gerät auf bis zu 4 virtualisierte Clientbetriebssysteme zuzugreifen, die auf den Servern des Kunden ausgeführt werden. (VDA). Der Kunde hat keine lokalen Installationsrechte.

Verfügbarkeit der Lizenzen:

Windows Enterprise Upgrade + SA ist in allen Volumenlizenzverträgen verfügbar, auch in Open License (macht aber keinen Sinn).

Windows VDA ist in allen Volumenlizenzverträgen verfügbar, außer in Open License.

Daraus resultiert, dass der Kunde einen Open Value Vertrag abschließt. Mindestmenge für einen neuen Open Value Vertrag sind 5 Lizenzen, in beliebiger Kombination.

Ein Open Value Vertrag hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Jahresbestellungen/-meldungen sind verpflichtend, auch wenn sich an der Anzahl der Lizenzen nichts geändert hat. Nach Ablauf des Open Value Vertrages kann der Kunde diesen Vertrag verlängern oder erneuern.

Wird Microsoft Hyper-V als Plattform gewählt, benötigt der Kunde zusätzlich noch die Windows Server CAL und die RDS CAL. Wird eine andere Virtualisierungsplattform gewählt, benötigt der Kunde dennoch meist die Windows Server CAL und die RDS CAL, da die meisten Lösungen auf den Remotedesktopdiensten des Windows Servers aufsetzen.

Lizenzkosten:

Windows Enterprise Upgrade + SA. Voraussetzung ist ein qualifizierendes Betriebssystem (OEM, Systembuilder, FPP) laut aktueller Produktliste. Alle Pro/Business Versionen, keine Home Versionen. Darauf die die Enterprise Upgradelizenz mit aktiver SA gepackt. Beim Austausch eines Gerätes kann die SA auf das neue Gerät übertragen werden, sofern dieses wieder mit einem qualifizierten Betriebssystem ausgestattet ist. Kosten für die erste Laufzeit von 3 Jahren sind etwas höher, danach wird es günstiger, da bei einer Verlängerung bzw. Neuvertrag nur die SA bestellt und bezahlt wird. Plant der Kunde die „Fat“ Clients durch Geräte zu ersetzen, die über kein qualifiziertes Betriebssystem verfügen, ist diese Lizenzvariante nicht sinnvoll. Der Kunde müsste für die Ersatzgeräte Windows VDA Lizenzen erwerben. SA alleine geht nicht.

Windows VDA ist eine Subscription Lizenz. Also kein dauerhaftes Nutzungsrecht bei Beendigung des Vertrages. Möchte der Kunde langfristig VDI nutzen, und davon gehen wir aus, muss der Kunde den Open Value Vertrag verlängern bzw. erneuern und im Folgevertrag ebenfalls wieder Windows VDA Lizenzen erwerben. In der ersten Vertragslaufzeit von 3 Jahren ist diese Variante gegenüber Variante 1 (oben) günstiger, im Folgenden aber etwas teurer, da der Kunde wieder Windows VDA erwerben muss. Vorteil ist hier, dass die Windows VDA Lizenz für alle Geräte verwendet werden kann.

Zusätzlich bekommt der Kunde noch weitere Rechte wie Windows to go, Roaming Use Rights für den Hauptnutzer und das Recht zum Erwerb von MDOP (Microsoft Desktop Optimization Pack), die aber an der aktiven SA hängen.

Es macht Sinn, auch die Zugriffslizenzen unter SA zu nehmen. Dann kann der Kunde auch stets auf die neuesten Versionen zugreifen.

Software und Produktschlüssel werden auf dem Microsoft Volume Licensing Servicecenter (VLSC) zur Verfügung gestellt. Bei den Volumenlizenzen hat der Kunde auch Downgraderechte. Die früheren Versionen werden ebenfalls über das VLSC zur Verfügung gestellt.

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Der kleine Unterschied: Windows 8.1 Pro und Enterprise

Der kleine Unterschied: Windows 8.1 Pro und Enterprise
Windows 8 ist sowohl in der Professional- als auch in der Enterprise-Version für den Unternehmens-Einsatz gedacht – aber wo genau liegen die Unterschiede zwischen beiden Versionen?
Neben der TechNet-Übersichtsseite zu Windows 8 zeigt auch Keith Mayer auf seinem Blog, welche Funktionen ausschließlich in Windows 8 Enterprise verfügbar sind, und bietet weiterführende Informationen.

Funktionalität 8 Pro Enterprise RT
Upgrades von Windows 7 Starter, Home Basic und Home Premium Ja Nein
Upgrades von Windows 7 Professional und Ultimate Nein Ja Nein
Kachel-Startmenü Ja
Windows Store Ja
Apps (Mail, Kalender, ect. ) Ja
Microsoft Office enthalten Nein Ja
Internet Explorer 10 Ja
Geräteverschlüsslung Nein Ja
Connected Standby Ja
Desktop Ja
Klassischen Programmen starten Ja Nein
Neuer Datei-Explorer Ja
Windows Defender Ja
SmartScreen Ja
Neuer Task Manager Ja
Mehrsprachigkeit Ja
Storage-Virtualisierung Ja Nein
Windows Media Player Ja Nein
Exchange ActiveSync Ja
Backuplösung für persönliche Daten. Ja
ISO / VHD Mounten Ja
Funktionalität 8 Pro Enterprise RT
Remote Desktop Nur Client Client & Server Client & Server Nur Client
Windows auffrischen und zurücksetzten Ja
Bildschirmtastatur Ja
Trusted Boot Ja
VPN Client Ja
BitLocker & BitLocker To Go Nein Ja Nein
VHD-Boot Nein Ja Nein
Hyper-V Client Nein Ja (nur x64) Nein
Domänen-Beitritt Nein Ja Nein
Verschlüsseltes Dateisystem Nein Ja Nein
Gruppenrichtlinien Nein Ja Nein
Windows To Go Nein Nein Ja Nein
DirectAccess Nein Nein Ja Nein
BranchCache Nein Nein Ja Nein
AppLocker Nein Nein Ja Nein
RemoteFX-Virtualisierung Nein Nein Ja Nein
Verteilung interner Apps Nein Nein Ja Nein

Services for NFS
Services for Network File System (NFS) feature is available only in the Windows 8 Enterprise edition. This feature is not available in Windows 8 and Windows 8 Pro editions. Users when upgrading from Windows 7 Ultimate or Windows 7 Enterprise edition to Windows 8 Pro edition can no longer use Services for NFS feature.

In order to continue to use Services for NFS feature in Windows 8 client, Windows 7 users will have to upgrade to Windows 8 Enterprise edition.
Services for NFS feature consists of the Client for NFS component that allows Windows clients to connect and mount the NFS shares exported from non-Windows based Network Attached Storage products – such as UNIX/Linux-based NFS servers and other storage vendor products.

In Windows 7, this feature can be enabled for Windows 7 Enterprise and Ultimate editions. In Windows 8, Services for NFS feature is available only in Windows 8 Enterprise edition and not available in Windows 8 or Windows 8 Pro editions. So, when upgrading from a qualifying Windows 7 edition to any other Windows 8 edition except Windows 8 Enterprise, users will lose the capability to use Services for NFS feature thereby will not be able to access NFS shares.

Windows Features in Windows 8.1 Enterprise

Ent-1

Ent-2

Ent-3

Ent-4

Ent-5

Ent-6

Windows Features in Windows 8.1 Pro

Pro-1

Pro-2

Pro-3

Pro-4

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Zugriffslizenzen für Windows Server und zusätzliche Funktionalitäten – by skilllocation GmbH

Heute möchte ich mich den Zugriffslizenzen widmen.

Anlass hierzu war eine Anfrage eines Kunden.

Kundensituation:

Habe nun eine Projektierung bei einem Kunden, der mir folgende Frage stellt. Benötige ich beim Einsatz eines aktuellen Terminal-Servers (Remote Desktop Session Host) neben aktuellen RDS-CAL’s auch aktuelle Windows Server 2012 Zugriffs-CAL’s?:

Umgebungsbeschreibung:

File-/Druckerdienste Windows Server 2008R2 + Win Server 2008 CAL’s

Neu Exchange Server 2013 unter Windows Server 2008R2

Terminal-Server bisher Microsoft Server 2008R2

neu Microsoft Terminal-Server 2012 (Remote Desktop Session Host), entsprechende User-Remote Desktop Service-CAL’s

Antwort:

Exchange Server 2013

Für den Zugriff auf den Exchange Server 2013 werden Exchange Server 2013 Standard CALs benötigt. Möchte der Kunde auch Enterprise Funktionen des Exchange Servers 2013 nutzen, benötigt er zusätzlich zu den Exchange Server Standard CALs auch noch Exchange Server Enterprise CALs. Welche Funktionalitäten eine Exchange Server Enterprise CAL benötigen, beschreiben die aktuellen Produktbenutzungsrechte (PUR).

Auszug aus den PUR Stand April 2013 Seite 39

ZUSÄTZLICHE CALs

Zusätzliche   Funktionalität:

  •   Unified Messaging
  •   In-Place-Archiv
  •   In-Place-Sperren (Auf   unbestimmte Zeit, Abfragebasiert, Zeitlich)
  •   Erweiterte Richtlinien für   mobile Anwendungen
  •   Informationsschutz und   Einhaltung von Vorschriften
  •   Benutzerdefinierte   Aufbewahrungsrichtlinien
  •   Journale pro Nutzer/Verteilerliste
  •   Websitepostfächer –   Compliance
  •   Vermeidung von Datenverlusten

Erforderliche zusätzliche   CAL:

  •   Enterprise-CAL für Exchange   Server 2013 oder
  •   Enterprise-CAL-Suite1oder
  •   Enterprise CAL Bridge für   Windows Intune1oder
  •   Nutzer-AL für Exchange Online   Plan 2 oder
  •   Nutzer-AL für Exchange Online   Plan 2A oder
  •   Nutzer-AL für Exchange Online   Plan 2G oder
  •   Nutzer-AL für Office 365   Enterprise E3-E4 oder
  •   Nutzer-AL für Office 365   Education A3-A4, oder
  •   Nutzer-AL für Office 365 Government   G3-G4

1 mit aktiver Software Assurance am 1. Dezember 2012 oder später

Windows Server 2012

Da die Funktion des Remote Desktop Session Host in der Version 2012 eine Rolle des Windows Server 2012 ist, wird für den Zugriff auf diese Rolle neben der Windows Server CAL in der Version 2012 auch eine Remote Desktop Service CAL in der Version 2012 benötigt.

Auch hierzu möchte ich einen Auszug aus den PUR Stand April 2013 Seite 29 anfügen

Allgemeine Lizenzbestimmungen

Definierte Begriffe in diesem Lizenzmodell (siehe Universelle Lizenzbestimmungen, Definitionen)

CAL, Externe Connector-Lizenz, HPC-Arbeitsauslastung, Instanz, Lizenzierter Server, OSE, Physische OSE, Ausgeführte Instanz, Server, Serverfarm, Virtuelle OSE und Web Workload

Zugriffslizenzen

  1. Sie müssen jede CAL entsprechend einem Nutzer oder einem Gerät zuweisen und jede Externe Connector-Lizenz einem Lizenzierten Server.
  2. CALs oder Externe Connector-Lizenzen sind für den Zugriff auf Serversoftware erforderlich.
  3. CALs und Externe Connector-Lizenzen erlauben den Zugriff auf die entsprechende Version (einschließlich früherer Versionen, die unter Downgraderechten verwendet werden) oder frühere Versionen der Serversoftware.

Produktspezifische Lizenzbestimmungen

Inhalt / Universelle Bestimmungen

Windows Server 2012 Datacenter

       Die für die Verwendung dieses Produktes anwendbaren Lizenzbestimmungen sind die Universellen Lizenzbestimmungen, die Allgemeinen Lizenzbestimmungen für dieses Lizenzmodell sowie folgende:    

Selbsthosten von Anwendungen zulässig: Ja (siehe Anhang 2)

Zusätzliche Software: Ja   (siehe Anhang 3)

Siehe anwendbare Hinweise: Datenübertragung, MPEG-4, VC-1 (siehe Anhang 1)

Lizenzmobilität innerhalb von Serverfarmen: Ja (nur für Externe Connectors   verfügbar, siehe Allgemeine Lizenzbestimmungen)

 

CALs: für Zugriff   durch Externe Nutzer oder Externer Connector

BASIS-CALs

Sie benötigen:

  •   CAL für Windows Server 2012 oder
  •   Core-CAL-Suite1oder
  •   Core CAL Bridge für Office   3651oder
  •   Core CAL Bridge für Windows   Intune1oder
  •   Core CAL Bridge für Office   365 und Windows Intune1oder
  •   Enterprise-CAL-Suite1oder
  •   Enterprise CAL Bridge für   Office 3651oder
  •   Enterprise CAL Bridge für   Windows Intune1oder
  •   Enterprise CAL Bridge für   Office 365 und Windows Intune1

 

1 mit aktiver Software Assurance an oder nach dem Datum, an dem die   Software erstmals durch Volumenlizenzierungen zum Download verfügbar ist

ZUSÄTZLICHE CALs

Produkt oder   Funktionalität:

Liste von CALs:

Microsoft Application Virtualization für   Remotedesktopdienste

  •   CAL für Windows Server   2012-Remotedesktopdienste

Windows Server   2012-Rechteverwaltungsdienste

  •   CAL für Windows Server 2012   Active Directory-Rechteverwaltungsdienste oder
  •   Enterprise-CAL-Suite1oder
  •   Enterprise CAL Bridge für   Office 3651oder
  •   Enterprise CAL Bridge für   Windows Intune1oder
  •   Enterprise CAL Bridge für   Office 365 und Windows Intune1

1 mit   aktiver Software Assurance an oder nach dem Datum, an dem die Software   erstmals durch Volumenlizenzierungen zum Download verfügbar ist

Windows Server 2012-Remotedesktopdienste   oder Windows Server 2012 zum Hosten einer grafischen Benutzeroberfläche   (mithilfe der Windows Server 2012-Remotedesktopdienstefunktionalität oder   einer anderen Technologie)

  •   CAL für Windows Server   2012-Remotedesktopdienste

Diese Beschreibung gilt natürlich auch für den Windows Server 2012 Standard.

Jeder Benutzer oder Gerät, der oder das auf einen Windows Server 2012 direkt oder indirekt zugreift, muss über eine zugewiesene Windows Server 2012 CAL verfügen. Zusätzliche Funktionalitäten müssen mit zusätzlichen CALs lizenziert werden. Unter diese zusätzlichen Funktionalitäten fallen auch die Windows Server 2012 Remotedesktopdienste.

Windows Server 2012 CALs erlauben den Zugriff auf Windows Server 2012 oder frühere Versionen, nicht jedoch auf spätere Versionen, es sei denn die Windows Server 2012 CALs sind mit aktiver Software Assurance ausgestattet.

Somit ergibt sich in diesem konkreten Fall die Option, statt separater Windows Server 2012 CALs und Exchange Server 2013 Standard CALs zu erwerben eine Core CAL Suite zu erwerben, die zusätzlich noch folgende Zugriffslizenzen beinhaltet:

Sharepoint Server Standard CAL, Lync Server Standard CAL, System Center Configuration Manager Client Management Lizenz und System Center Endpoint Protection. Die Core CAL Suite ist nur mit Software Assurance verfügbar und hat deshalb keine Versionsnummer.

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Neuzuweisung von Microsoft Lizenzen – by skilllocation GmbH

Eine Frage, die in den verschiedenen Kundengesprächen immer wieder auftaucht, beschäftigt sich mit dem Thema Neuzuweisung von Microsoft Lizenzen. Wann und unter welchen Gesichtspunkten ist eine solche Neuzuweisung lizenzrechtlich zulässig? Gilt das für jedes Produkt?

Die Fragestellung, ob die Neuzuweisungsrechte für jedes Produkt verfügbar sind, kann man ganz klar mit NEIN beantworten. Microsoft unterscheidet die Produkte hinsichtlich Vertriebskanal und den damit verbunden Nutzungsrechten.

Microsoft OEM Lizenzen sind nach der Rechtsauffassung von Microsoft dauerhaft an die Hardware gebunden, mit der die Lizenz erworben wurde und diese Lizenzen können nur zusammen mit dem Gerät an Dritte übertragen werden.

Für die Vertriebsformen Retail (FPP, Full Packaged Product) und Systembuilder gelten die jeweiligen Microsoft License Terms (MSLT), die unter dem folgenden Link http://www.microsoft.com/en-us/legal/intellectualproperty/UseTerms/default.aspx für die meisten Produkte nachgelesen werden können.

Im Allgemeinen hat der Kunde beim Erwerb von Volumenlizenzen die Neuzuweisungsrechte, die in den Microsoft Produktbenutzungsrechten (PUR) dargelegt werden. Eine Neuzuweisung ist möglich, jedoch nicht auf kurzfristiger Basis (innerhalb von 90 Tagen nach der letzten Zuweisung)

Eine wichtige Ausnahme spielt hier das Desktop-Betriebssystem, das ja in den Volumenlizenzverträgen nur als Upgrade-Lizenz verfügbar ist. Das bedeutet, dass man diese Upgrade-Lizenz nur einem Gerät mit einem qualifizierenden Betriebssystem zuweisen darf. Diese Ausnahme wird im Abschnitt „BESCHRÄNKUNGEN BEI DER NEUZUWEISUNG VON LIZENZEN“ nähers erläutert. Die Windows-Desktop-Betriebssystemlizenz (Windows Pro Ugrade) darf nicht ohne die zugrunde liegende Lizenz neu zugewiesen werden.

Auf einige andere der speziellen Regelungen werde ich in separaten Artikel noch näher eingehen.

Auszug aus der PUR Stand April 2013 Seite 11:

Neuzuweisung von Lizenzen

Ein Großteil der Lizenzen kann zwischen Geräten oder Nutzern übertragen werden. Nachfolgend werden die allgemeinen Regeln zur Neuzuweisung von Lizenzen sowie einige Sonderregelungen für bestimmte Produkte und Lizenztypen erläutert.

Beschränkungen bei der Neuzuweisung von Lizenzen

Außer wie nachstehend zugelassen, sind Sie nicht berechtigt, Lizenzen auf kurzfristiger Basis (innerhalb von 90 Tagen nach der letzten Zuweisung) neu zuzuweisen oder Lizenzen für Windows-Desktop-Betriebssystem oder -Vermietungsrechte oder Software Assurance getrennt von der zugrunde liegenden Lizenz, mit der die Software Assurance verbunden ist, neu zuzuweisen.

Bedingung bei der Neuzuweisung von Lizenzen

Bei Lizenzneuzuweisungen zwischen Geräten oder Nutzern müssen Sie die Software aus dem bisherigen Gerät oder dem Gerät des bisherigen Nutzers entfernen oder den Zugriff von dem bisherigen Gerät oder dem Gerät des bisherigen Nutzers sperren.

Spezielle Regelungen für bestimmte Produkte und Lizenztypen

  • CALs, Management-Lizenzen und Nutzer-/Geräte-Abonnementlizenzen (ALs). Sie sind berechtigt, eine CAL, Management-Lizenz oder Nutzer-/Geräte-AL auf kurzfristiger Basis neu zuzuweisen, um Fälle abzudecken, in denen ein Nutzer abwesend oder ein Gerät außer Betrieb und daher nicht verfügbar ist. Die Neuzuweisung dieser Lizenzen aus jeglichem anderen Grund und für jeglichen anderen Zeitraum muss dauerhaft erfolgen. Dieses Recht gilt nicht für Windows Intune- und Windows Intune Add-On-Nutzer-ALs oder Window VDA-Lizenzen.
  • Vorzeitige Neuzuweisung aufgrund von Hardwarefehlern. Sie sind berechtigt, eine Neuzuweisung innerhalb von 90 Tagen nach der letzten Zuweisung vorzunehmen, wenn Sie das Lizenzierte Gerät oder den Server aufgrund eines dauerhaften Hardwarefehlers außer Dienst stellen. Dieses Recht gilt für: alle Serverlizenzen (mit Ausnahme von CALs und Management-Lizenzen), Windows Intune- und Windows Intune Add-On-Nutzer-ALs, Windows Virtual Desktop Access-Abonnementlizenzen, Windows Companion-Abonnementlizenzen, VDI-Suites sowie Visual Studio Load Test Virtual User Pack 2010.
  • Neuzuweisung von Software Assurance-bezogenen Rechten. Lizenzen, die im Zusammenhang mit Software Assurance gewährt oder erworben werden (z. B. Windows Thin PC, MDOP, Nutzer-ALs für Software Assurance), müssen im Allgemeinen neu zugewiesen werden, falls und wenn die berechtigende Lizenz und die Software Assurance neu zugewiesen werden.
  • Abonnement-Lizenzen für das Windows-Desktop-Betriebssystem. Sie sind berechtigt, die Windows Virtual Desktop Access-Abonnementlizenzen und Windows Companion-Abonnementlizenzen im Einklang mit der allgemeinen Beschränkung für kurzfristige Neuzuweisungen neu zuzuweisen.
  • Neuzuweisung von Software Assurance für das Windows-Desktop-Betriebssystem. Sie sind berechtigt, Software Assurance für das Windows-Desktop-Betriebssystem auf einen Ersatzcomputer zu verschieben. Bedingung ist, dass diese Neuzuweisung nicht auf kurzfristiger Basis erfolgt sowie dass das Ersatzgerät für ein qualifizierendes Betriebssystem gemäß den Anforderungen in der Produktliste lizenziert ist, jedoch unter der Voraussetzung, dass Sie alle zugehörigen Desktop-Betriebssystem-Upgrades von dem bisherigen Gerät entfernen.
  • Lizenzmobilität innerhalb von Serverfarmen und Neupartitionierung von Servern. Sie sind berechtigt, bestimmte Serverlizenzen auf kurzfristiger Basis im Rahmen von Lizenzmobilitätsrechten innerhalb von Serverfarmen und bei der Neupartitionierung von Servern neu zuzuweisen.
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Lizenzierung Windows Server 2012

Vor einiger Zeit hat mich eine Frage zur Lizenzierung des Microsoft Windows Server 2012 in der Rolle des Hyper-V Hosts erreicht, die ich hier gerne beantworten möchte.

Frage:

Sofern man einen Windows Server 2012 als Virtualisierungshost einsetzt und darauf einen Hyper-V mit einem Windows 2008 R2 Server inkl. Cals einsetzt, braucht man dann noch Cals für den 2012er, der ja nur als Host fungiert? Diese sind ja nicht dabei.

Antwort:

Zur Beantwortung dieser Frage habe ich mich der Microsoft Produktbenutzungsrechte (PUR) Stand April 2013 bedient. Im gewählten Abschnitt wird die generelle Lizenzierung des Windows Server 2012 beschrieben, die Serverlizenzierung und auch die Lizenzierung der Zugriffe.

Auszug aus der PUR Seite 29:

Server: Prozessor/CAL (Prozessorlizenz + CAL + optionaler externer Connector)

Allgemeine Lizenzbestimmungen

Definierte Begriffe in diesem Lizenzmodell (siehe Universelle Lizenzbestimmungen, Definitionen)

CAL, Externe Connector-Lizenz, HPC-Arbeitsauslastung, Instanz, Lizenzierter Server, OSE, Physische OSE, Ausgeführte Instanz, Server, Serverfarm, Virtuelle OSE und Web Workload

Serverlizenzen

Für jeden Server, den Sie ordnungsgemäß lizenzieren, haben Sie die folgenden Rechte.

  1. Sie müssen jede Lizenz einem einzelnen Server zuweisen.
  2. Für zwei Physische Prozessoren auf dem Server ist jeweils eine Lizenz erforderlich.
  3. Bei Standardlizenzen sind Sie berechtigt, eine Ausgeführte Instanz der Serversoftware in der Physischen OSE und für jede zugewiesene Lizenz eine Ausgeführte Instanz in bis zu zwei Virtuellen OSEs auf dem Lizenzierten Server auszuführen.
  4. Bei Standardlizenzen dürfen Sie, sofern alle zugelassenen Virtuellen OSE-Instanzen verwendet werden, die Instanz in der Physischen OSE nur zum Hosten und Verwalten der Virtuellen OSEs verwenden.
  5. Bei Datacenter-Lizenzen ist die Anzahl der Virtuellen OSEs unbegrenzt, und die Verwendung in der Physischen OSE ist nicht auf Hosten und Verwalten beschränkt.
  6. Sofern jede Hardwarepartition vor der Neupartitionierung vollständig lizenziert ist und die Gesamtzahl der Lizenzen und Physischen Prozessoren nach der Neupartitionierung unverändert bleibt, ist die Neuzuweisung von Lizenzen jederzeit zulässig, (i) wenn Physische Prozessoren von einer lizenzierten Hardwarepartition einer anderen neu zugewiesen werden, (ii) zwei oder mehr Partitionen aus einer lizenzierten Hardwarepartition erstellt werden oder (iii) eine Partition aus zwei oder mehr lizenzierten Hardwarepartitionen erstellt wird.
  7. Sie sind berechtigt, zusätzliche Software, die in Anhang 3 aufgeführt ist, in Verbindung mit Ihrer Verwendung von Serversoftware zu verwenden.
  8. Als einmalige Alternative zum Zuweisen von Basis-CALs pro Nutzer oder pro Gerät darf eine Anzahl von Basis-CALs einer Instanz der Serversoftware auf einem einzelnen Server (pro Servermodus) zugeordnet werden, damit die gleiche Anzahl von Nutzern bzw. Geräten gleichzeitig auf diese Instanz zugreifen darf.

Zugriffslizenzen

  1. Sie müssen jede CAL entsprechend einem Nutzer oder einem Gerät zuweisen und jede Externe Connector-Lizenz einem Lizenzierten Server.
  2. CALs oder Externe Connector-Lizenzen sind für den Zugriff auf Serversoftware erforderlich.
  3. CALs und Externe Connector-Lizenzen erlauben den Zugriff auf die entsprechende Version (einschließlich früherer Versionen, die unter Downgraderechten verwendet werden) oder frühere Versionen der Serversoftware.
  4. Für den Zugriff durch einen anderen Lizenzierten Server oder für bis zu zwei Nutzer oder Geräte zur Administration der Software sind keine CALs erforderlich.
  5. Für den Zugriff auf Serversoftware, die eine Web- oder HPC-Arbeitsauslastung ausführt, sind keine CALs erforderlich.
  6. Für den Zugriff in einer Physischen OSE, die ausschließlich zum Hosten und Verwalten von Virtuellen OSEs verwendet wird, sind keine CALs erforderlich.
  7. Ihre CALs und Externen Connector-Lizenzen erlauben nur den Zugriff auf Ihre Lizenzierten Server (nicht die eines Dritten).

 

Im Punkt 6. wird definiert, dass wenn man den Windows Server nur zum Hosten und Verwaltuen von Virtuellen Betriebssystemumgebungen (OSE, Operating System Environment) verwendet, keine Zugriffslizenzen (CALs, Client Access License) benötigt werden.

Um die Frage also konkret zu beantworten. In dem beschriebenen Szenario werden keine Windows Server 2012 Zugriffslizenzen benötigt, die Umgebung ist so korrekt lizenziert.

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Aktualisierung von Windows 8 Release Preview auf Windows 8 RTM

Eine weitere Herausforderung hat sich mit Erscheinen der finalen Version von Windows 8 ergeben.

Windows 8 RTM steht für Abonennten von Microsoft TechNet, Microsoft MSDN, Volumenlizenzkunden und Microsoft Partner zum Download zur Verfügung.

Die mühevoll installierte Maschine mit Windows 8 Release Preview soll nun auf die RTM Version aktualisiert werden. Voll Freude wird die DVD in das Laufwerk gelegt oder das ISO-Image gemountet und das Setup gestartet. Nach ein paar Fragen kann man dann auf „Windows 8 installieren“ drücken und wählt die Option „Upgrade“ aus, da man nicht komplett alles neu installieren und die Daten migrieren möchte. Das Setup führt den Kompatibilitätstest durch und meldet, dass diese Version nicht aktualisiert werden kann.

Dasselbe Schicksal ereilt einen auch, wenn man versucht Windows Server 2012 Release Candidate auf die RTM Version zu aktualisieren.

Auch hier bin ich in einem Microsoft Blog auf einen Artikel gestossen, der sich dieser Problemstellung annimmt.

Mit dem Eingriff in eine Konfigurationsdatei lässt sich die RTM Version auch auf Rechnern installieren, die zuvor die Release Preview (RP) installiert hatten. Dabei bleiben alle Einstellungen, die installierten Programme und Dateien erhalten.

Um das zu bewerkstelligen, muss zunächst die von Microsoft zur Verfügung gestellte ISO-Datei mit Windows 8 RTM ausgepackt werden. Dabei ist es nicht nötig, sie auf eine DVD zu brennen oder einen bootfähigen USB-Stick zu erstellen. Man das ISO-Image auch direkt in Windows 8 mounten. Das ISO damit auszupacken empfiehlt sich hier, denn die Installation muss unter dem bisherigen Windows 8 gestartet werden. Microsoft nennt das auch eine „lokale Installation“.

Im Verzeichnis „sources“ des ausgepackten Windows 8 befindet sich die Datei „cversion.ini“. Diese Textdatei lässt sich mit einem Rechtsklick mit dem internen Windows-Editor bearbeiten. Dabei sind die Zeilen „MinClient=8508.0“ und MinServer=8508.0 auf die Werte „MinClient=7100.0“ und MinServer=7100.0 zu ändern. Die Zahlen geben die Build-Nummer an, ab der das Setup-Programm „setup.exe“, das im darüberliegenden Verzeichnis zu finden ist, das installierte Windows 8 als gültig erkennt. Die RTM-Version hat die Nummer 9200.

Einen wichtigen Hinweis muss ich an dieser Stelle noch anbringen. Dieses Vorgehen wird von Microsoft ausdrücklich nicht empfohlen. Im Falle eines Supports könnte es damit zu Problemen kommen. Microsoft empfiehlt ausdrücklich die Neuinstallation des Systems.

Wer mehr zu Windows 8 wissen möchte, den darf ich auf unsere Seite einladen. Unter http://www.skilllocation.com/produkte/windows-8.html finden Sie viele interessante Informationen rund um Windows 8.

Kurze Webcast zu verschiedenen Themen rund um die Produktvielfalt von Microsoft finden Sie hier http://www.skilllocation.com/skilll-deal-2012-themenuebersicht.html

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Aktivierung von Windows 8 Enterprise

Kennen Sie auch das Problem? Sie haben erfolgreich Windows 8 Enterprise heruntergeladen und installiert und dann erscheint im Bereich Rechts unten der Hinweis der Produktaktivierung?

Natürlich wollen Sie das Produkt aktivieren, Sie haben ja schließlich eine Lizenz für Ihr Gerät. Aber anstatt einer Erfolgsmeldung, kommt eine Fehlermeldung, dass die Aktivierung nicht durchgeführt werden kann.

Was nun? Der Versuche, den Produktschlüssel über die Systemeigenschaften zu ändern, funktioniert nicht.

Die Lösung habe ich in einem Forum gefunden und sie funktioniert.

Es gibt zwei Lösungswege:

Weg 1: Sie öffnen einen Command Prompt mit erhöhten Rechten und schreiben dann dort das Kommando slui.exe 3. Daraufhin erscheint ein Dialog, in dem man dann den Produktschlüssel eingeben kann und daraufhin Windows 8 Enterprise aktivieren kann.

Weg 2: Sie öffnen einen Command Prompt mit erhöhten Rechten und schreiben dann dort das Kommando slmgr.vbs -ipk <Produktschlüssel>. Im nächsten Schritt wird dann das Produkt über das Kommando slmgr.vbs -ato aktiviert.

Beide Wege führen zum selben Ergebnis. Windows 8 ist aktiviert und der Hinweis verschwindet.

Wer mehr zu Windows 8 wissen möchte, den darf ich auf unsere Seite einladen. Unter http://www.skilllocation.com/produkte/windows-8.html finden Sie viele interessante Informationen rund um Windows 8.

Kurze Webcast zu verschiedenen Themen rund um die Produktvielfalt von Microsoft finden Sie hier http://www.skilllocation.com/skilll-deal-2012-themenuebersicht.html

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Virtualisierung von Microsoft Clientbetriebssystemen

Auch zu dieser Fragestellung erreichte mich die Anfrage eines Partners, die ich hier kurz wiedergeben möchte.

Ausgangslage:

–       Windows Server 2008 R2 Standard

–       25 virtuelle PC’s

Unsere bisherige Lizenzierung:

–       25x Windows 7 Pro OL Level A

–       25x Office 2010 Standard OL Level A

Ist das korrekt?

Meine Antwort:

Zuerst einmal die möglichen Lizenzierungen

Lizenziert wird in einer VDI-Umgebung (virtual Desktop Infrastructure) das zugreifende Gerät. Nun gibt es zwei Lizenzformen, die den Remotezugriff auf virtualisierte Desktopbetriebssysteme lizenzrechtlich erlauben.

  1. Windows 7 Enterprise. Windows 7 Enterprise ist ein Software Assurance Service und darf so lange genutzt werden, wie die SA (Software Assurance) aktiv ist. Die SA für Windows 7 Pro kann in Open License oder in Open Value lizenziert werden. Allerdings muss die SA gleich bei der Bestellung der Windows 7 Pro Upgradelizenz mit bestellt werden. Ein nachträgliches Hinzufügen der SA zu schon erworbenen Windows 7 Pro Upgradelizenzen ist nicht möglich. Sind die Rechner innerhalb der letzten 90 Tage erworben worden, kann man SA alleine in den Volumenlizenzprogrammen Open License oder Open Value nicht unternehmensweit zur OEM Lizenz hinzufügen.
  2. VDA Lizenz (Virtual Desktop Access). Die VDA Lizenz ist nur in Open Value verfügbar und ist ein Abonnement. Vorteil ist, die VDA Lizenz erfordert kein qualifizierendes Betriebssystem auf dem zugreifenden Gerät und kann deshalb auch in Szenarien mit Thin Clients, Zero Clients, Tablets, iPads und dergleichen verwendet werden. Natürlich darf man eine VDA Lizenz auch einem Fat Client zuweisen.

Solange man von einem Gerät aus auf einen virtualisierten Client mit einem Microsoft Desktopbetriebssystem zugreifen möchte, muss man über einen Volumenlizenzvertrag mit aktiver SA für das Desktopbetriebssystem verfügen.

Volumenlizenzen von Microsoft Office erlauben die Nutzung einer unbegrenzten Anzahl von Instanzen auf dem lizenzierten Gerät. Dazu gehört auch der Remotezugriff auf einen virtualisierten Desktop. Eine Office Volumenlizenz pro zugreifendem Gerät ist also korrekt lizenziert.

Nachtrag:

Der virtuelle Desktop selber wird nicht lizenziert. Es wird das zugreifende Gerät entweder mit einer Windows 7 Enterprise oder einer VDA Lizenz lizenziert.

Somit darf auf dem lokalen Gerät ein Windows 7 Enterprise installiert und genutzt werden und es darf vom lizenzierten Gerät aus auf bis zu 4 virtuelle Desktops zugegriffen werden, die auf bis zu 4 verschiedenen Servern ausgeführt werden. Da es sich um eine Volumenlizenz des Betriebssystems handelt, darf der Kunde natürlich auch das Downgraderecht ausüben und frühere Versionen des lizenzierten Betriebssystems ausführen. Durch die SA natürlich auch spätere Versionen, die innerhalb der Laufzeit der SA in die Produktliste aufgenommen werden. Die Software stellt Microsoft auf dem VLSC-Portal zur Verfügung. Dort werden auch die Produktschlüssel bereitgestellt.

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